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Wie steht´s um das gesperrte Haus?
Montag, 15. Juni 2009
So sagenumwoben wie das „Area 51“ in den Vereinigten Staaten ist, so geheimnisvoll ist für viele auch das „Area 88“ in Altlobeda. Dichtete man uns vor nicht allzu langer Zeit noch eine Waffenkammer nebst zugehörigen Bildern gut gekleideter Männer aus früheren Tagen an, so munkelt man heute, dass das „Braune Haus“ von brD-Institutionen „dicht“ gemacht wurde und seinem Ende entgegensieht…

Mitnichten!

Fakt ist, dass die Stadt uns mit der baurechtlichen Auflage, das Erdgeschoss und den renovierten Dachboden nicht benutzen zu dürfen, Knüppel zwischen die Beine geworfen hat. Bis eine statische Prüfung erfolgte und alles wieder nutzbar ist, werden wohl noch ein paar Wochen ins Land gehen. Aber stünde das Objekt kurz vor dem Einstürzen, hätte man den 1. Stock nicht begehbar gelassen, wohlweißlich, dass dort die Räumlichkeiten für Veranstaltungen einfach nicht gegeben sind.

Wie haben wir darauf reagiert?

Nun ja, das Wetter ist wieder schön und das blaue Himmelszelt ist in seiner Statik (noch) unbestritten. So haben wir uns den Garten mit 10 Tonnen Sand zu einem kleinen Sommerparadies gestaltet und genießen nun dort „auf Rommels Spuren“ und gekleidet wie das Expeditions-Korps in Nordafrika unsere Cocktails. 

Am Sonnabend den 06. Juni entschlossen wir uns (trotz einer dichten Wolkendecke), die erste Strandfete im „Braunen Garten“ zu veranstalten und konnten 60 Gäste begrüßen. Dank des Baustopps im Objekt, wurden die Aktivitäten im Außengelände verstärkt und so konnten wir die Jenaer Kameraden, Gäste aus Altenburg und einige Nachbarn mit paradiesischem Ambiente empfangen. Mit Musik aus der gesamten Palette des musikalischen Fundus wurde ein herrlicher Abend verlebt und bei „Es gibt kein Bier auf Hawaii!“ konnte sich jeder glücklich fühlen, nicht auf Hawaii, sondern in Altlobeda zu sein: denn sogar ein Bierwagen stand zur Kühlung heißer Kehlen bereit!


Gemütliche Atmosphäre sorgte für viel Stimmung

Ein Dank geht an die gezeigte Solidarität mit unserem Objekt, dass sich wieder einmal heftigen Stürmen ausgesetzt sieht, aber dank neuer und alter Mitstreiter jede Hürde zu nehmen weiß.

Es war bestimmt nicht die letzte Fete im „brennend heißen Wüstensand“ und vielleicht fühlt sich der mächtige Obama nun auch in der Lage, nicht nur den Kameraden aus Weimar einen Besuch abzustatten, sondern auch uns... jetzt wo die Umgebungsbedingungen so heimisch sind.

Und bis dahin können wir eine Frage beantworten, die einst die Musikgruppe „Die Ärzte“ stellte:

„Scheint die Sonne auch für Nazis?“

Ja, sie tut es!  Wink

Heia Safari, Kameraden!

  
Feuerspucker in Aktion

 
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