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Solidarischer Videoabend
Sonntag, 27. September 2009

Solidarität ist eine Waffe! Und ab und an schießt und trifft sie gut; so auch in Jena am Sonnabend den 26. September, als die Hausgemeinschaft zu den Löwen und das FN-Jena zu einem solidarischen Video-Abend einluden…

Dass wir die Filmvorführungen nicht im Haus durchführen konnten, werden Freund, Feind und aufmerksame Leser der lokalen Presse wissen, und so bauten wir die Leinwand und den Rest der benötigten Technik in unserer Gartenidylle auf. Schon gegen 19 Uhr tauchten die Gäste auf und recht schnell füllten sich die Sitzreihen des Freiluftkinos für den ersten angekündigten Film:

Die AG Video des „Freien Netz Jena“ hat eine kleine Dokumentation über die selbsternannten Antifaschisten aus Jena erstellt, die am Sonnabend ihre Premiere feierte. Die Gäste zeigten sich über die Arbeit der AG sehr begeistert, eine Veröffentlichung des Videos über die faschistoide Antifa auf der Netzseite des FN-Jena würde wohl aber eine andere Rechtssprechung zur Voraussetzung haben müssen :-)

Als zweiter Part des Abends zeigten wir eine 2stündige Dokumentation über die menschenfeindlichen Kriege des Kapitals durch ihre Marionettenregierungen der „Internationalen Gemeinschaft“ in der heutigen Zeit. Der Film zeigt sehr deutlich die Knechtung anderer Völker unter vorgeschobenen Gründen und den Völkermord von militaristischen Staaten, die sich selbst als das Gute in der Welt glorifizieren. Gerade für die vielen jüngeren Kameraden ist es wichtig zu wissen, auf welcher Grundlage unsere Ablehnung von Kriegen à la Jugoslawien, Afghanistan und Irak fußt und warum wir Unterdrückungsorganisationen wie die Nato, die EU und die immer offener zutage tretende Weltregierung von Grund auf ablehnen und von ganzem Herzen hassen.

Am Ende des Kinoabends wurde den sich langsam verkleinernden Kreis noch unfertige Projekte und ungeschnittenes Material der AG Video vorgeführt und schließlich in einen geselligen Abend übergeleitet.

Warum wir dies als einen solidarischen Abend begreifen?

Nun, bei der stattfindenden Spendensammlung konnten wir die noch fehlenden Euro für ein Anliegen zusammentragen, welches unsere kommenden Veranstaltungen in der sich abkühlenden Jahreszeit weitaus attraktiver gestalten wird. In den nächsten Tagen werden wir ein sehr großes Zelt der NVA unser eigen nennen dürfen und so die Zeit überbrücken, bis sich die Türen des „Braunen Hauses“ wieder für die öffnen, die Verrat, Betrug und Ausbeutung erkannt haben…

Die Hausgemeinschaft „Zu den Löwen“

 
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